LWB Luxemburger Wörterbuch
 
Eckches, Eekches bis Ee(n)- (Bd. 1, Sp. 250a bis 250b)
 
Eckches, Eekches (Echt.) N.: «Ballspiel» mit Schlagholz (letzteres oft durch Waschbleuel ersetzt).
 
Eck-ball M.: «Ballspiel»; -briet N.: «in der Zimmerecke angebrachtes Brett» (zum Hinstellen von Gegenständen); -haus N.: «Eckhaus»; -peiler M.: «Eckpfeiler, Eckpfosten»; -posten M.: «Eckpfosten»; -schaf M.: «Eckschrank» (meist eingemauert); -stän M.: «Eckstein»; -stipp M.: «Eckpfahl»; -zant M.: «Eckzahn».
 
eckeg, -ekig Adj.: 1) «eckig, kantig»; 2) übtr.: «zackig, jäh, abgehackt» — e. Bewegongen — s. neinekig.
 
Eckelchen, Ekelchen M.: «kleine Ecke» — auch kleine Landparzelle — e puer Eckelcher Land — der huet jo nach en Eckelche fräi (beim Nötigen beim Essen).
 
eck(e)lech Adv.: 1) «ganz bestimmt, klar» (auch als Beteuerung) — Säi Wee goung laanst meng Festonk, Du gouf ech muerges uecht, E war, dat wosst ech ecklech, Op Esch déi selwegt Nuecht (R. IV 121) — das e. wuar (Echt. — das ist ganz sicher wahr) — engem den eckleche Wouer son (einem gehörig die Wahrheit sagen); 2) «etlich» — virun en ecklech Wochen (vor ein paar Wochen) — en e. zwanzeg; dafür auch: etlech, etzlech.
 
eckes der beckes Interj. — so sagt man zu kleinen Kindern, wenn sie etwas Schmutziges aufheben wollen.
 
Eclat (frz. Ausspr.) M.: «Aufsehen, Skandal» — frz. éclat — maach kän E. draus.
 
écru (frz. Ausspr.) Adj.: 1) «ungebleicht, naturfarben»; 2) «gelbgrau» — mer loossen d'Riddoen é. fierwen — frz. écru.
 
Ed Vorn.: «Eduard, Edmund» —s. Edi, Edmond.
 
Edelfailzecht, -fäilnes F.: «Edelfäulnis» — hervorgerufen durch einen Schimmelpilz.
 
edelfaul Adj.: «faul bei Überreife der Trauben» (nur in guten Jahren, im Gegensatz zu réifaul s. d.).
 
Edeles, Edermes s. Ädeler, Äderz.
 
Edem I s. Ädem «Adam».
 
Edem II M.: 1) phV. zu Ädem «Eidam»; 2) «kleinere, weit abgelegene Ackerstücke oder Weinberge», die aus diesem Grund vernachlässigt werden — auch Schnauer genannt.
 
Ederz s. Eidechs, Äderz.
 
Edgars. Gari.
 
Edi s. Ed.
 
Edmond (Ton: 1) Vorn.: «Edmund».
 
Educatioun F.: «Erziehung» — en huet keng E. (er hat keine Manieren) — en huet eng gutt E. (er ist gut erzogen).
 
Ee s. Ä.
 
ee s. ä.
 
Eech s. Ääch.
 
Eeche(n)- s. Ääche(n)-, Eechebësch (Eichenwald) Eechenholz (Eichenholz).
 
Eechel, Aichel (Echt.) — s. Äächel.
 
Eechen s. Äächen.
 
eechen s. äächen.
 
Eechternoach s. Iechternach.
 
eelst Adj.: «ältest» — Superl. zu al — Kompar.: eler s. d. — an deem Fall as d'Groussmamm déi eelst (abweisend, daran ist nichts zu ändern) — di Eelst hun d'Éier an déi Jingst de Virstreech (Ra.: wenn das jüngere Geschwister vor dem Älteren heiratet).
 
eelzen, älzen, äälzen intr./trans. V.: 1) «älter werden» — en as al, vill gëeelzt (er ist stark gealtert) — dee Botter eelzt, geelzt (schmeckt alt, noch nicht gerade ranzig) — dee Wäin eelzt (abgestanden, schal, fade); 2) «alt erscheinen lassen» — dest Kläd äälzt et — dee Rack eelzt et.
 
een s. än.
 
Ee(n)- / ee(n)- s. Ä(n)-/ ä(n)-.

 

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