LWB Luxemburger Wörterbuch
 
Hausgebrauch bis Hausstack (Bd. 2, Sp. 122a bis 122b)
 
-gebrauch M.: «Gebrauch im häuslichen Kreis» — dat as nëmme fir den H.; -geck M.: «anspruchsvoller, kleinlicher Hausangehöriger» — du bas (d)e gellegen H. (cf. auch -nar); -halen intr. Verb.: «haushalten» — dafür lok.: Haus ophalen; -halt M.: «Haushalt» — den H. dat géing nawell, ma d'Ëmkäschten sin zevill; -haltongsschoul F.: «Haushaltungsschule»; -hältesch, -hälterin F.: «Haushälterin» — dazu die Ablt.: haushälteresch Adj.: «haushälterisch» — dat as de Rescht Ueleg, géi méi h. (spuersem) dermat ëm!; -héich Adv.: «haushoch» — mir sin h. gewonn; -här M.: 1) «Herr des Hauses, Hausvorstand»; 2) bisw.: «Hausbesitzer» (wofür meist -määschter — s. d.); -hond M.: «Haushund»; -kascht M.: «Hauskost»; -kaz F.: 1) «Hauskatze» (im Gegs. zu Feld-, wëll Kaz); 2) Wb. 06: «jem. der immer zuhause bleibt»; -kläd N.: «Hauskleid»; -kniecht M.: «Hausknecht»; -kräiz N.: 1) «Unglück in der Familie» (etwa geistig, moralisch oder körperlich mißratenes Kind); 2) iron.: «Ehefrau» — Echt.: Mäin H., sot de Man, wi en sein Fra virsteelt, mäin Hausnoar, sot d'Fra; -krich M.: «Familienstreit»; -leit Pl. M.: 1) «Hausgenossen»; 2) «Bewohner des vermieteten Hauses»; -maachen (lok. -maacher, Wb. 06 auch -gemaacht) Adj.: «im Hause selbst verfertigt» — etwa: h. Léngent, Träipen, Kéis, Zoossiss u. ä.; -maard(éi)er N.: «Steinmarder»; -mamm F.: «Hausmutter»; -mann M.: «Mann, der sich um alles im Haushalt, wie eine Hausfrau, kümmert»; -mannskascht M.: «einfaches, nahrhaftes Essen» — auch: -maacherkascht; -määschter M.: «Hausmeister» (meist: «Hausbesitzer» — gelegtl. auch wie -här, s. d.); -mëttel(chen) N.: «Hausmittel»; -miwwel M.: 1) «Mobiliar»; 2) übtr.: «älterer Familienangehöriger» — en aalt Stéck Miwwel beim Haus; -moud F.: in der Ra.: de Knoast as bäi denen Hausmouden (Echt. — der Schmutz gehört zu den Gewohnheiten jener Leute); -mouk F.: 1) «Erdkröte»; 2) «grämliche Stubenhockerin»; -nar M.: «anspruchsvoller, kleinlicher Ehemann» (cf. auch: -geck, -kräiz); -néidesch F.: «Nähterin, die in die Häuser der Kunden zur Arbeit geht und dort in Kost ist»; -numm M.: 1) «der am Haus haftende Name» (nach Name, Handwerk, Eigenschaft eines ehemaligen Hausinsassen); 2) städtisch: «Familienname»; -nummer F.: «Hausnummer» — beim Kegelspiel: eng H. spillen (mit dem Resultat von dreimal drei Würfen eine dreistellige Zahl zusammenstellen); -papp M.: «Hausvater»; -plaz F.: «Baustelle» — s. Bauplaz; -plätz F.: «durch eine Mauer von der Straße abgegrenzter Teil vor dem Hause»; -praum M.: nur so bei Ga. (s. Mäëschpraum); -rief F.: «Spalierrebe» (vielfach an den Hausfronten gezogen); -schëld N.: «Haus-, Nummernschild»; -schlëssel M.: «Hausschlüssel»; -schwamp M.: «Tränenschwamm, Merulius lacrymans»; -segen M.: «Kinder im Haus» — H. as gutt, ma zevill as zevill; -stack M.: «unverheiratetes, älteres Familienmitglied, das im Hause geboren ist und darin bleibt» — etwa: e Monni beim Haus;

 

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