LWB Luxemburger Wörterbuch
 
schmank bis Schmäck (Bd. 4, Sp. 156a bis 157a)
 
schmank II (lok.: Mosel) Adj. — wann d'Aarbecht sch. gët (das Arbeitsangebot selten wird).
 
schmankeg, -ig Adj.: «gertenschlank, biegsam, dünn» — eng sch. Tailchen — eng sch. Rutt.
 
Schmankfieder F.: «Schwingfeder» (Wb.06) — cf. Schwankfieder.
 
Schmant M.: «Sahne, Rahm, auch Fettschicht auf der gekochten Milch» — séisse, sauere Sch. — de Sch. ofschäffen (eigtl. und übtr.: den Nutzen aus etwas ziehen, das Beste vorwegnehmen) — geschloene, geklappte Sch. (Schlagsahne) — en hëlt d'Brach mam Sch. (alles) — engem Sch. ëm de Mond schmieren (jem. schmeicheln) — dat do as de Sch. vun der Mëllech (das Beste) — do as de Sch. fort — vun deem (scil.: Meedchen) as de Sch. ofgeleckt (sie ist nicht unberührt) — Ammenspr.: Schminti — cf. Ram.
 
Schmant- -bir F. — s. Schmalzbir — dazu: Schmantbirebam M.; -dëppen N.: «irdener Rahmtopf» (ein kleines Bodenloch diente zum Ablassen des Wässeg); -engel(chen) M.: «Schmeichelkätzchen»; -gierg, -mates, -néckel M.: 1) «Leckermaul»; 2) «Schmeichler»; -läffel M.: 1) «Löffel zum Abschöpfen der Sahne»; 2) «Leckermaul»; 3) «kriecherischer Schmeichler» — dazu: Geschmantläffels N.: «schmeichlerisches Getue» — sou e G. kann ech nët ausstoen; -lecker(t) M.: «Schmeichler» — cf. -gierg; -mrei F. und N.: «Schmeichlerin»; -schmir, Schmante- F.: «mit Sahne bestrichene Brotschnitte»; -zopp, Schmanten- F.: «Rahmsuppe».
 
schmanteg, -ig Adj./Adv.: 1) a. «mild, süß wie Sahne»; b. «sämig»; 2) «von süßlich-fadem Wesen, schmeichlerisch» — sou e schmantegt Geméch geet mer op de Su — e schmantege Kärel — dazu: Schmantegkät F.
 
Schmarr F.: «Schmarre» — cf. Schmorr.
 
schmatschen (lok.: Süden) intr. Verb.: «schmatzen» (von Schweinen).
 
Schmass M.: «Wurf» — ech hun e gudde Sch. gemaacht — e Sch. Geld — en as vum Sch. (Kegelspiel: er trifft nicht mehr) — en as am Sch. gewiescht (er hatte gezecht) — cf. Worf.
 
Schmaus I M. (lok.: F.): «Schmaus» — cf. Schlabäitchen.
 
Schmaus II, Schmaus-ches, Schmausias F.: «Schmausias» (Kartenspiel).
 
Schmausel F.: 1) (lok.: Fingig) «Haut auf der gekochten Milch»; 2) «Schmeichelkätzchen» — dafür auch: Schmaus-chen, Sch(ar)mauselchen.
 
schmausen intr. Verb.: 1) «schmausen»; 2)s. schmusen.
 
Schmausert M. — s. Schmuussert.
 
schmäächeleg (-ee-, lok. Echt.: schmaichelig) (Adj.: «schmeichlerisch».
 
Schmäächelei (-ee-, lok. Echt.: Schmaichelei) F.: «Schmeichelei».
 
schmäächelen (-ee-, lok. Echt.: schmaichelen) intr./trans. Verb: «schmeicheln» — engem, ee sch. — — dat schmeechelt mer nët (sagt mir nicht zu) — Echt.: et schmaichelt mäich nët (dsgl.) — en as gär geschmeechelt — déi Faref schmeechelt den Aen (ist gefällig) — Abl.: Geschmäächels N. — cf. blimmelen.
 
Schmäächelkätzchen (-ee-, Echt.: -ai-) F.: «Schmeichelkätzchen».
 
Schmäächler (-ee-, Echt.: -ai-) M.: «Schmeichler» — Ra.: d'Sch. sin ewéi d'Kazen, déi vir lecken an hanne krazen — dazu das Fem.: Schmäächlesch.
 
schmäächles Adv.: «schmeichelnd» — engem eppes sch. ofhääschen. [Bd. 4, S. 157]
 
Schmääspel, Schmääsbel F.: 1) «Brombeere» — dafür auch lok.: Schmärbel, Schmäerzbel, Schmäerzber; 2) «Heidelbeere» — cf. Schwaarzbier, Päerdsbier, Mo(o)lbier.
 
Schmääss (-ee-) M.: «Schlichte» — cf. Schliecht.
 
schmäässen (-ee-) trans. Verb.: «mit Schlichte bestreichen» — cf. schliechten.
 
Schmäässméck F.: «Schmeißfliege» — eng Sch. as dem Metzler säin Ongléck — dafür auch: Schmäz, Schmëtz.
 
schmächteg Adj.: «schmächtig» — e schmächtege Männchen — cf. klääsper.
 
Schmäck N. — s. Schmickholz.

 

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