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 LLU Britt (Bd. 1, S. 63)   WLM Britt (Bd. 1, S. 46)   LWB Britt (Bd. 1, S. 156a) 
Britt, pl. -en, f., die gekochte Brühe, Fleischbrühe, le bouillon. — Angls. brôd; nds. Brod; mittellat. brodium; engl. broth; ital. brodo; bair. das Brütt, von brutten, sieden, abbrühen. — Èng lang Britt, eine magere Brühe; ital. brodo lungo.

 

Britt f., Brühe, wf. bröd, mnd. brüde (Burenbedregerie V 176), it. brodo, ags. briden, engl. broth. — seng B. hun, verloren sein., sein Teil weg haben. — èngem seng B. gin, einem sein Teil geben.

 

Britt (phV. cf. Ltb. 73) F.: 1) «Fleischbrühe» — eng dënn (Ga.: laang) B. (eine magere B.) — übtr.: elo hues de d'B. op der Box (jetzt bist du in der Klemme); 2) «trübe, dicke Flüssigkeit» im allgem. — z. B. Seifenlauge, Harn, tierische Jauche, Beize, schlechter Kaffee; 3) übtr.: «trübe, unangenehme Angelegenheit, Bescherung» — deen huet séng B. (auch: säin Téi, säi Kont — der hat sein Teil weg) — ähnl.: ech hun em séng B. gin — d'B. as ëm (die Angelegenheit ist verfahren) — du koum e mat der B. erausgefuer (auch: geplättelt — da rückte er mit der schlechten Nachricht heraus); 4) übtr. auf Menschen: eng deierlich B. «ein armseliger Mensch» (bes. für Frauen); cf. die Zussetz.: Äer-, Hame-, Héngerbritt.

 

 
 
 
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