WLM Wörterbuch der Luxemburgischen Mundart
 
Schänkelchen bis Schärfzechkêt (Bd. 1, S. 374)
 
Schänkelchen,  f.  dim.
Schänkelches,  n.
schaken,  a.
Schakenⁱerd,  f.
schakenhârt,  a.
Schanker,  m.
Schakerabbeler,  m.
schännen,  va.
Schañss,  f.
schantekâf,  av.
schänterlech,  a.
Schantrèll,  f.
Schaz,  f.
Schaz
schazen,  vn.
Schazkuref,  m.
schapeⁱren,  vn.
Schapp,  m.
Schäppchen,  m.
schappech,  a.
Schappech
Schappecht,  f.
schappen
Schappen,  f.
schappeweis,  av.
Schappert,  m.
Schapphallem,  m.
Schappmännchen,  m.
Schar,  f.
Schär,  f.
Scharbang,  m.
Scharbengsdâch,  m.
Scharbock,  m.
schârdech,  a.
Schârel,  nprm.
schären,  va.
schârf,  a.  av.
Schârfrîchter,  m.
Schärft
schärfzech,  a.
Schärfzechkêt,  f.
scharjeⁱkelen,  vn.
Scharlak,  m.
Scharlâkefeⁱwer,  n.
Scharlakunda
Scharläppchen,  f.
Scharlatang,  m.
Scharleipchen
Schârli,  nprm.
scharmat,  a.
Scharnekel,  m.
Schärp,  f.
Scharribarri,  m.
Schärribärri,  m.
Schârt,  m.
Scharteⁱk,  f.
Schârz,  m.
Schärz,  f.
Schärzebeierchen,  m.
Schâschtech,  m.
Schâschtechbotzer,  m.
Schâschtechféer,  m.
Schâschtech-schmulef,  f.
Schäss,  f.
schassbâng,  a.  av.
Schassdrèck,  m.
Schâssel,  f.
schässen,  va.
Schassgèck,  m.
schassgèckech,  a.
schassgⁱel,  a.
Schassla,  m.
Schasslawitt,  m.
Schassmareⁱ,  m.
Schatterchen,  f.
schâzen,  va.
Schätzeng,  f.
Schätzengssâmler,  m.
Schätzengssimler,  m.
Schätzengszⁱedel,  m.
schauderech,  a.
Schauer,  f.
schaueren,  va.
schauerlech,  a.
Schauersad,  m.
Schauf,  f.
schaufel,  a.
Schaum,  m.
schaumech,  a.
schaupech,  a.
Schauss,  m.
schaussech,  a.
Schaussechkêt,  f.
Schaut,  f.
Schauteng,  f.
schauteren,  vn.
schax,  a.
Schâz,  m.
Schⁱecht,  f.
Schècken,  f.
Schänkelchen f., dim. zu Schak, Knöchelchen.
 
Schänkelches n., Knöchelchenspiel.
 
schaken a., knöchern.
 
Schakenⁱerd f., Knochenerde.
 
schakenhârt a., hart, s. Schak.
 
Schanker m., krankhafter Auswuchs an Obstbäumen; fr. chancre.
 
Schakerabbeler m., dürrer Mensch.
 
schännen va., 1. schänden; 2. beschimpfen.
 
Schañss f., Glück; fr. chance.
 
schantekâf av., spottbillig, schandbillig.
 
schänterlech a., schändlich.
 
Schantrèll  f., Pfefferschwamm; fr. chanterelle.
 
Schaz f., Schindanger; èppes an d Schanz scheⁱssen, auf etwas verzichten; vgl. altd. schanze, schantz, fr. chance, Glückswurf.
 
Schaz (op der), Alttrier (alte römische Verschanzung).
 
schazen vn., würfeln; fr. chance.
 
Schazkuref m., Schanzenkorb.
 
schapeⁱren  vn., entkommen, sich retten; fr. échapper, E. schappîren.
 
Schapp m., 1. der Schuppen; 2. Schopf.
 
Schäppchen m., 1. wilder Jäger in der Volkssage; 2. f., kleiner Schoppen.
 
schappech a., 1. schäbig; 2. schwerkrank, abgemagert.
 
Schappech(l), Dorf Schoppach bei Arlon.
 
Schappecht f., kleine Wagenladung Heu, Holz oder Getreide.
 
schappen1. va., schaben; 2. vn. beim Gehen mit den Füßen schlürfen.
 
Schappen f., Schoppen.[Bd. 1, S. 374b]
 
schappeweis av., schoppenweise, in großen Massen. — de Bratewein s. dreken.
 
Schappert m., schäbiger Mensch.
 
Schapphallem m., buntes Knaulgras, Dactylis glomerata.
 
Schappmännchen m., sagenhaftes Wesen.
 
Schar f., Spitzmaus, s. Scheⁱer- und Schⁱermaus.
 
Schär f., Speiserest, der an den inneren Wandungen des Kochtopfes hängen bleibt; vgl. scharren; mhd. schar, E. Schaer.; Siebb. schärr f., Kuchen, der aus den im Backtrog zusammengescharrten Teigresten bereitet ist.
 
Scharbang  m., mit Sitzbänken versehener, vierrädriger Wagen, fr. char-à-bancs.
 
Scharbengsdâch m., mit dicken, großen Schiefern belegtes Dach.
 
Scharbock m., 1. Skorbut; auch eine einfache eitrige Zahnfleischentzündung wird fälschlich so bezeichnet; 2. Kornwurm (sitophila granaria); 3. Feigwurzel.
 
schârdech a., schartig, stumpf. — e schârdeche Mod, ein lückenhaftes Gebiß.
 
Schârel nprm., Karl; fr. Charles.
 
schären va., scharren; mit dem Rechen Heu etc. zusammennehmen.
 
schârf a. und av., 1. scharf; 2. schnell; s. gôen, rasch gehen.
 
Schârfrîchter m., Scharfrichter.
 
Schärftlang) f., Schärfe.
 
schärfzech a., scharf schmeckend.
 
Schärfzechkêt f., scharfer Geschmack.

 

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