WLM Wörterbuch der Luxemburgischen Mundart
 
Schlékenheisjen bis Schlippchen (Bd. 1, Sp. 383 bis 384)
 
Schlékenheisjen,  n.
Schlekert,  m.
Schlekang,  m.
schlèmmen,  va.
Schlèmp,  f.
Schleng,  f.
Schlenger,  f.
schlengeren,  vn.
Schlengplaz,  f.
schlènteren,  vn.
Schlér,  m.
Schlérduch,  n.
Schleⁱs,  f.
Schleⁱss,  f.
schleⁱssen,  vn.
schleⁱsslech,  av.
Schlét,  f.
Schleⁱwebleⁱ,  f.
Schleⁱwebratwein,  m.
Schleⁱwenâpel,  m.
Schleⁱwendâr,  m.
Schleⁱwenhaff,  nprm.
Schleⁱwenhèck,  f.
schli,  a.
Schlibber,  f.
schlibberen,  vn.
Schlîbîss,  f.
schlîcht,  a.
Schlîcht,  f.
Schlîcht,  f.
Schlîchtbeilen,  n.
Schlîchtbîscht,  f.
Schlîchteisen,  n.
schlîchten,  va.
Schlîchteschösser,  m.
Schlîchtfeil,  f.
Schlîchthuwel,  m.
Schlîchtmⁱel,  n.
Schlîchtrum,  f.
Schlidder,  f.
Schlippchen,  f.  dim.
Schlippschlapp
Schliri,  m.
schlîrpsen,  vn.
Schlîrpsert,  m.
Schlît,  m.
Schlitt,  m.
Schliwer,  f.
schliweren,  vn.
Schlô,  f.
Schlôbur,  m.
schlôen,  va.
Schlôf,  m.
Schlôfbôk,  m.
Schlôfdröppchen,  f.
Schlôfdrok,  m.
schlôfen,  vn.
Schloff,  m.
Schlöff,  m.
Schlôfgèld,  n.
Schlôfhauf,  f.
Schlôfkamerôd,  m.
Schlôfkâp,  f.
Schlôfkumer,  f.
Schlôflaus,  f.
Schlôfliddchen,  n.
Schlôfmaus,  f.
Schlôfmöttel,  n.
Schlôfrack,  m.
Schlôfrât,  m.
Schlôfsâk,  m.
Schlôleischt,  f.
schlömm,  a.
Schlop,  f.
schlopen,  vn.
Schlömpt,  f.
Schlönner
Schlönnermânescht
Schlôper,  n.
schlöppen,  va.
Schlôrén,  m.
schlôrénen,  v. unip.
Schloss,  m.
Schloss,  m.
schlössech,  a.
Schlössel,  m.
Schlösselbên,  n.
Schlösselblumm,  f.
Schlössellach,  n.
Schlösselroer,  m.
Schlosstên,  m.
Schlötz,  m.
schlötzen,  vn.
Schlubber,  f.
schlubberen,  vn.
schlubbervoll,  a.
Schlucht,  f.
schluchten,  va.
Schluchthaus,  n.
Schluchtmêschter,  m.
Schlékenheisjen n., Schneckengehäuse.
 
Schlekert  m., unersättlicher Mensch.
 
Schlekang m., Geizhals, habgieriger Mensch, eig. Verschlingjohann.
 
schlèmmen va., krumm biegen.
 
Schlèmp f., Schlempe.
 
Schleng f., habsüchtiger Mensch, s. Gèldschleng.[Bd. 1, S. 384a]
 
Schlenger f., 1. Hosenträger; 2. Tragbinde, Schlinge; 3. Schleuder.
 
schlengeren vn., 1. mähen (vom Pferde und Rinde, das beim Gehen mit dem Fuße einen Bogen beschreibt); 2. sich hin= und herbewegen (von Flüssigkeiten); Sbb. schlangern.
 
Schlengplaz f., Schlingpflanze.
 
schlènteren vn., schlendern.
 
Schlér m., eine Art sehr feines Leinen, vgl. Schleier; s. Schlérduch.
 
Schlérduch n., Schleier.
 
Schleⁱs f., Schleuse.
 
Schleⁱss f., Bolzen (Schlosserei).
 
schleⁱssen vn., 1. schließen; 2. folgern; Siebb. schlâissn.
 
schleⁱsslech av., schließlich; Siebb. schlâisslich.
 
Schlét f., Bergabhang.
 
Schleⁱwebleⁱ f., Schlehdornblüte.
 
Schleⁱwebratwein m., Schlehenbranntwein.
 
Schleⁱwenâpel m., eine Art kleiner Äpfel.
 
Schleⁱwendâr m., Schlehenbaum.
 
Schleⁱwenhaff nprm., Gehöfte bei Leudelingen.
 
Schleⁱwenhèck f., Schlehdornhecke.
 
schli a., nicht ganz trocken; s. schleⁱ.
 
Schlibber f., Eisbahn.
 
schlibberen vn., auf der Eisbahn gleiten; vgl. mnd. slipen, gleiten, engl. slippery.
 
Schlîbîss f., Knallbüchse aus Hollunder.
 
schlîcht a., glatt (vom Haar).
 
Schlîcht f., Kleister der Weber; wf. slichte; Siebb. Schlicht.
 
Schlîcht f., Talg; s. Önzelt.
 
Schlîchtbeilen n., Schlichtaxt.
 
Schlîchtbîscht f., 1. Schlichtbürste (Weberei); 2. Goldhaar, Polytrichium commune (Pfl.).
 
Schlîchteisen n., Schlichteisen; [Bd. 1, S. 384b] Schusterhandwerkzeug, womit das Leder dünn und geschmeidiger gemacht wird.
 
schlîchten va., schlichten.
 
Schlîchteschösser m., 1. Spottname für Weber; 2. schwächlicher Mensch.
 
Schlîchtfeil f., Schlichtfeile.
 
Schlîchthuwel m., kleiner, platter Hobel zum Verputzen.
 
Schlîchtmⁱel n., feines Mehl.
 
Schlîchtrum f., Bereitbock der Gerber, Schlichtrahmen.
 
Schlidder f., Eisbahn, s. Schlibber und Schliwer.
 
Schlippchen f., dim. zu Schlupp, kleiner Schluck.

 

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