WLM Wörterbuch der Luxemburgischen Mundart
 
schmidden bis schmuchten (Bd. 1, Sp. 388 bis 389)
 
schmidden,  va.
Schmik,  f.
Schmikhoz,  n.
Schmilber,  f.
Schmino,  m.
Schmirbel,  f.
Schmîrwel,  f.
Schmîrz,  m.
Schmisètt,  f.
Schmîzfrächen,  f.
Schmôch,  f.
Schmock,  m.
schmock,  a.
schmockelen,  va.
Schmockeler,  m.
schmocken,  va.
Schmockert,  m.
Schmockrén,  m.
Schmôd,  f.
schmôdech,  a.
schmôk,  a.
Schmollef,  f.
Schmorbel,  f.
Schmösser,  m.
Schmött,  f.
Schmött,  nprf.
Schmöttekul,  m.
Schmöttenhär,  m.
Schmotz,  m.
schmotzech,  a.
Schmotzechkêt,  f.
Schmotzêmer,  m.
schmotzen,  vn.
Schmotzkiddel,  m.
Schmotzkiwel,  m.
schmotzlächelen,  vn.
Schmotzlop,  f.
Schmu,  m.
Schmubel,  f.
Schmucht,  f.
schmuchten,  vn.
Schmuddel,  f.
schmuddelech,  a.
Schmuddeler,  m.
schmudderzen,  vn.
schmul,  a.
Schmulef,  f.
Schmull,  f.
Schmulmesch,  f.
Schmulwer,  f.
schmuzelech,  a.
schmuzelen,  vn.
schmuzen,  vn.
Schmurbel,  f.
Schmurwel,  f.
schmurzen,  vn.
schmusen,  va.
Schna,  f.
Schna,  m.
Schnä,  f.
Schnabbel,  f.
schnabbelech,  a.
schnabbelen,  vn.
schnabbeleⁱeren,  va.
Schnabbelibeizchen,  m.
Schnadder,  f.
Schnadder,  m.
Schnadderbon,  f.
schnadderech,  a.
schnadderen,  vn.
Schnaddermaul,  m.
schnäen,  va.
schnâen,  va.
Schnähoz,  n.
Schnakler,  m.
Schnäkuscht,  m.
Schnapp,  m.
Schnappech,  m.
Schnappdech,  m.
Schnaps,  m.
schnapsen,  va.
Schnapsert,  m.
Schnapshaff
schnareksen,  vn.
schnâren,  vn.
Schnargêss,  f.
Schnaskaduli,  m.
Schnatz,  m.
schnatzech,  a.
Schnauer,  f.
Schnauf,  f.
Schnaufbex,  f.
Schnaufbîss,  f.
Schnaufnus,  f.
Schnauftût,  f.
Schnaup,  f.
Schnaup,  f.
schnaupech,  a.
schnaupen,  vn.
schnauwech,  a.
schmidden va., schmieden; Siebb. dasselbe Wort.
 
Schmik f., Zündhölzchen (gebräuchlich an d. lothringischen Grenze); fr. (allumette) chimique.
 
Schmikhoz n., Zündhölzchen; s. Schmik.
 
Schmilber f., Bohnenblattlaus.[Bd. 1, S. 388b]
 
Schmino m., 1. Arbeiter aus dem Erzgebiete; 2. fechtender Handwerksbursche; fr. chemineau.
 
Schmirbel f., 1. Blattlaus; 2. Schwalbe.
 
Schmîrwel f., Motte.
 
Schmîrz m., Fliegenkot.
 
Schmisètt f., Vorhemd; fr. chemisette.
 
Schmîzfrächen f., 1. Schlüssel, eig. Schmieds=Frauchen; 2. Feuerstähler (Insekt), carobus auratus.
 
Schmôch f., Schmach, s. Schmôd; Siebb. dasselbe Wort.
 
Schmock m., Schmuck.
 
schmock a., 1. schmuck; 2. schlau, geschmeidig.
 
schmockelen va., schmuggeln, schwärzen.
 
Schmockeler m., Schmuggler.
 
schmocken va., rauchen, schmauchen; engl. smoke, ags. smoken.
 
Schmockert m., schallender Kuß; gehört zu Schmach; engl. smack.
 
Schmockrén m., feiner Regen; engl. smack und rain.
 
Schmôd f., Plage, Pein; Schmach. — èngem èng Sch. undunn, fir èppes ze kreⁱen, j. plagen, um etwas zu erhalten.
 
schmôdech a., schmählich, gehört zu Schmôd.
 
schmôk a., schlau.
 
Schmollef f., Schwalbe.
 
Schmorbel f., Schwalbe.
 
Schmösser m., Raufbold.
 
Schmött f., Schmiede; wf. smitte; Siebb. Schmätt und Schmett.
 
Schmött nprf., Schmiede (Häusergruppe zum Dorf Huldingen gehörig).
 
Schmöttekul m., Schmiedekohle.
 
Schmöttenhär m., Hüttenbesitzer, eig. Schmiedenherr.
 
Schmotz m., 1. Schmutz; 2. s. Bradschâz.[Bd. 1, S. 389a]
 
schmotzech a., 1. schmutzig; 2. unfreundlich. — e schmotzecht Gesîcht, èng s. Kuck.
 
Schmotzechkêt f., Geiz.
 
Schmotzêmer m., Eimer für schmutziges Wasser.
 
schmotzen vn., leicht schmutzig werden, schmutzen.
 
Schmotzkiddel m., unreinlicher Mensch.
 
Schmotzkiwel m., unreinlicher Mensch, eig. Schmutzkübel.
 
schmotzlächelen vn., schmunzeln; ma. schmutzeln, nds. smunsterlacken.
 
Schmotzlop f., Abwischlappen.
 
Schmu m., in dem Ausdruck: S. mâchen, im Handel auf betrügerische Weise einen Gewinn einstecken (gehört zur Judensprache).
 
Schmubel f., Schwalbe.
 
Schmucht f., Schmach; Pein.
 
schmuchten vn., schmachten.

 

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