WLM Wörterbuch der Luxemburgischen Mundart
 
Schnöppel bis Schodèck (Bd. 1, Sp. 392 bis 393)
 
Schnöppel
schnöppelen,  va.
Schnorr,  f.
schnorreksen,  vn.
Schnorres,  m.
Schnorri,  m.
Schnöss,  f.
Schnössâf,  m.
Schnösselchen,  f.  dim.
schnössen,  vn.
Schnössert,  m.
Schnössnekel,  m.
Schnöss-tek,  n.
Schnött,  m.
Schnöttchen,  m.
Schnöttzalôt,  f.
Schnötz,  m.
Schnötzel,  f.
schnötzelen,  va.
Schnuddel,  f.
schnuddelech,  a.
schnuddelen,  vn.
Schnuddeler,  m.
Schnuddelesch,  f.
Schnuddelfrösser,  m.
Schnuddelhong,  n.
Schnuddeli-rode-Rack,  m.
Schnuddelsâk,  m.
Schnuff,  f.
schnuffen,  va.
schnupp(s)dech!
Schnurz,  m.
Schnut,  f.
Schnutz,  m.
Scho,  m.
schockeⁱeren,  van.
Schockekîscht,  f.
schocken,  vn.
Schôdâsch,  m.
schödden,  va.
Schodèck
Schôf,  n.
Schöff,  n.
Schöffârt,  f.
Schôffâss,  n.
Schöffbâm,  n.
Schöffbauer,  m.
Schöffbroch,  m.
Schöffel,  f.
Schöffelchen,  n.
schöffelen,  va.
schöffelen,  vn.
Schôffè,  n.
schöffen,  va.
Schöffer,  m.
Schöffgak,  m.
Schöffleit,  pl.
Schöfflengen
Schöffma,  m.
Schöffpaz,  f.
Schöffseit,  f.
Schöffshôk,  m.
Schôfhîrt,  m.
schôfsgèckech,  a.
Schôfsgesîcht,  n.
Schôfskapp,  m.
Schôfskeⁱs,  m.
Schôfslaus,  fr.
Schôfslⁱeder,  n.
Schôfsmöllech,  f.
Schôfsmöscht,  f.
Schôfspèrrech,  f.
Schôfsrei,  n.
Schôfsscheⁱp,  f.
Schôfta,  m.
Schôfszong,  f.
Schôfszûcht,  f.
Schokela,  m.
Schol,  f.
Scholbänk,  f.
Scholbof,  m.
Scholbuch,  n.
Schod,  f.
Schöd,  n.
Schod-âsch,  m.
Schodbreⁱf,  m.
Schodbuch,  n.
schodfrei,  a.
Schödkraut,  n.
Schodleit,  pl.
Schödnôl,  m.
Schodrejöschter,  m.
Schodschein,  m.
Scholgèld,  n.
Scholgesètz,  n.
Scholhaus,  n.
Scholhèft,  n.
Scholinpèkter,  m.
Scholjôer,  n.
Scholkamerôd,  m.
Schnöppel1. f., Schnitzchen; altn. snepill, mnd. sneppel, Zipfel, wf. snippel; 2. m., Frack; wf. schniepel.
 
schnöppelen va., schnitzeln, klein zerschneiden; E. schneppeln, Kil. snippen, wf. snippeln, engl. snip. Siebb. schnäppeln.
 
Schnorr f., Kinderspielzeug, s. Schnargêss.
 
schnorreksen vn., den Nasenschleim aufatmen.
 
Schnorres m., 1. Schnurrbart; Eifel: schnores, Schnurrbart; de Sch. gedreⁱt hun, herausgeputzt sein; 2. ein Gläschen Branntwein.
 
Schnorri m., Schnurrbart.
 
Schnöss f., Maul, Schnauze; nsächs. schnuss, Eifel: nes, Maul. — un de Schnösser erkènnt ên d Schwein, an der S. erkennt man die Schweine.[Bd. 1, S. 393a]
 
Schnössâf m., häßlicher, frecher Mensch.
 
Schnösselchen , f. dim. von Schnöss, als Kosewort gebraucht, heißt Gesicht; èng leⁱf S.
 
schnössen vn., frech reden.
 
Schnössert m., vorlauter, frecher Mensch; Maulheld.
 
Schnössnekel m., häßlicher Mensch.
 
Schnöss-tek n., 1. Maul, Mundfertigkeit; 2. pl. Schnöss-teker, Schläge. — et gi S., es setzt Prügel ab.
 
Schnött m., Schnitt (des Baumes, des Buches, des Kleides), Einschnitt. — dén hut seng Schnött gemâcht, der hat sein Schäfchen geschoren.
 
Schnöttchen m., Vorteil, Gewinn. — en hut sei Sch. dobei gemâcht.
 
Schnöttzalôt f., Stechsalat.
 
Schnötz m., Schnitz, Schnitzel; Kartoffelschale; s. Äppelschnötz.
 
Schnötzel f., Schnitzel, Schnitte.
 
schnötzelen va., schnitzeln.
 
Schnuddel f., 1. herabhängender Nasenschleim; 2. naseweises Mädchen; E. schnuddel, ma. schnodel, mnd. snodel, wf. snudder.
 
schnuddelech a., 1. rotzig; 2. naseweis.
 
schnuddelen vn., 1. d Nus schnuddelt; 2. kritisieren. — iwer èppes s., etwas bekritteln.
 
Schnuddeler m., unreifer Junge.
 
Schnuddelesch f., junges, naseweises Mädchen.
 
Schnuddelfrösser m., Rotznase; überhaupt schmutziges und unmanierliches Kind.
 
Schnuddelhong n., Truthahn; Eifel: schnudelhohn.
 
Schnuddeli-rode-Rack m., Puter.
 
Schnuddelsâk m., Rotznase.
 
Schnuff f., Schmollmund.[Bd. 1, S. 393b]
 
schnuffen va., stehlen.
 
schnupp(s)dech!jählings; ndd. schnupps.
 
Schnurz m., Schnurrbart.
 
Schnut f., Schnauze.
 
Schnutz m., s. Schnorri und Schnurz.
 
Scho m., Schuh (Mosel); mnd. scho; s. Schong.
 
schockeⁱeren van., verletzen; fr. choquer.
 
Schockekîscht f., Herzkirsche.
 
schocken vn., anstoßen (mit den Gläsern); fr. choquer.
 
Schôdâsch m., Huhn ohne Schwanz.
 
schödden va., 1. schütten; engl. shed; 2. herabschütteln; Ubs s., Obst lesen; 3. d Hôer schödden, sich haaren.
 
Schodèck(l), Schadeck, Dorf in der belgischen Provinz Luxemburg.

 

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