WLM Wörterbuch der Luxemburgischen Mundart
 
Schnösselchen bis Schöffel (Bd. 1, S. 393)
 
Schnösselchen,  f.  dim.
schnössen,  vn.
Schnössert,  m.
Schnössnekel,  m.
Schnöss-tek,  n.
Schnött,  m.
Schnöttchen,  m.
Schnöttzalôt,  f.
Schnötz,  m.
Schnötzel,  f.
schnötzelen,  va.
Schnuddel,  f.
schnuddelech,  a.
schnuddelen,  vn.
Schnuddeler,  m.
Schnuddelesch,  f.
Schnuddelfrösser,  m.
Schnuddelhong,  n.
Schnuddeli-rode-Rack,  m.
Schnuddelsâk,  m.
Schnuff,  f.
schnuffen,  va.
schnupp(s)dech!
Schnurz,  m.
Schnut,  f.
Schnutz,  m.
Scho,  m.
schockeⁱeren,  van.
Schockekîscht,  f.
schocken,  vn.
Schôdâsch,  m.
schödden,  va.
Schodèck
Schôf,  n.
Schöff,  n.
Schöffârt,  f.
Schôffâss,  n.
Schöffbâm,  n.
Schöffbauer,  m.
Schöffbroch,  m.
Schöffel,  f.
Schöffelchen,  n.
schöffelen,  va.
schöffelen,  vn.
Schôffè,  n.
schöffen,  va.
Schöffer,  m.
Schöffgak,  m.
Schöffleit,  pl.
Schöfflengen
Schöffma,  m.
Schöffpaz,  f.
Schöffseit,  f.
Schöffshôk,  m.
Schôfhîrt,  m.
schôfsgèckech,  a.
Schôfsgesîcht,  n.
Schôfskapp,  m.
Schôfskeⁱs,  m.
Schôfslaus,  fr.
Schôfslⁱeder,  n.
Schôfsmöllech,  f.
Schôfsmöscht,  f.
Schôfspèrrech,  f.
Schôfsrei,  n.
Schôfsscheⁱp,  f.
Schôfta,  m.
Schôfszong,  f.
Schôfszûcht,  f.
Schokela,  m.
Schol,  f.
Scholbänk,  f.
Scholbof,  m.
Scholbuch,  n.
Schod,  f.
Schöd,  n.
Schod-âsch,  m.
Schodbreⁱf,  m.
Schodbuch,  n.
schodfrei,  a.
Schödkraut,  n.
Schodleit,  pl.
Schödnôl,  m.
Schodrejöschter,  m.
Schodschein,  m.
Scholgèld,  n.
Scholgesètz,  n.
Scholhaus,  n.
Scholhèft,  n.
Scholinpèkter,  m.
Scholjôer,  n.
Scholkamerôd,  m.
Scholkad,  n.
scholkrak,  a.
Scholkräkt,  f.
Scholl,  f.
schollech,  a.
schöllech,  a.
Schöllechkêt,  f.
schöllen,  va.  pp.
Schnösselchen , f. dim. von Schnöss, als Kosewort gebraucht, heißt Gesicht; èng leⁱf S.
 
schnössen vn., frech reden.
 
Schnössert m., vorlauter, frecher Mensch; Maulheld.
 
Schnössnekel m., häßlicher Mensch.
 
Schnöss-tek n., 1. Maul, Mundfertigkeit; 2. pl. Schnöss-teker, Schläge. — et gi S., es setzt Prügel ab.
 
Schnött m., Schnitt (des Baumes, des Buches, des Kleides), Einschnitt. — dén hut seng Schnött gemâcht, der hat sein Schäfchen geschoren.
 
Schnöttchen m., Vorteil, Gewinn. — en hut sei Sch. dobei gemâcht.
 
Schnöttzalôt f., Stechsalat.
 
Schnötz m., Schnitz, Schnitzel; Kartoffelschale; s. Äppelschnötz.
 
Schnötzel f., Schnitzel, Schnitte.
 
schnötzelen va., schnitzeln.
 
Schnuddel f., 1. herabhängender Nasenschleim; 2. naseweises Mädchen; E. schnuddel, ma. schnodel, mnd. snodel, wf. snudder.
 
schnuddelech a., 1. rotzig; 2. naseweis.
 
schnuddelen vn., 1. d Nus schnuddelt; 2. kritisieren. — iwer èppes s., etwas bekritteln.
 
Schnuddeler m., unreifer Junge.
 
Schnuddelesch f., junges, naseweises Mädchen.
 
Schnuddelfrösser m., Rotznase; überhaupt schmutziges und unmanierliches Kind.
 
Schnuddelhong n., Truthahn; Eifel: schnudelhohn.
 
Schnuddeli-rode-Rack m., Puter.
 
Schnuddelsâk m., Rotznase.
 
Schnuff f., Schmollmund.[Bd. 1, S. 393b]
 
schnuffen va., stehlen.
 
schnupp(s)dech!jählings; ndd. schnupps.
 
Schnurz m., Schnurrbart.
 
Schnut f., Schnauze.
 
Schnutz m., s. Schnorri und Schnurz.
 
Scho m., Schuh (Mosel); mnd. scho; s. Schong.
 
schockeⁱeren van., verletzen; fr. choquer.
 
Schockekîscht f., Herzkirsche.
 
schocken vn., anstoßen (mit den Gläsern); fr. choquer.
 
Schôdâsch m., Huhn ohne Schwanz.
 
schödden va., 1. schütten; engl. shed; 2. herabschütteln; Ubs s., Obst lesen; 3. d Hôer schödden, sich haaren.
 
Schodèck(l), Schadeck, Dorf in der belgischen Provinz Luxemburg.
 
Schôf n., Schaf; Siebb. dasselbe Wort. — meⁱ wössen eweⁱ en dodecht Schôf, mehr wissen, als jemand glaubt. — èngem geschurene S. mⁱesst Gott de Wad erôf, einem geschorenen Sch. mißt Gott den Wind zu. — gedöllech eweⁱ e S. — ê raudecht S. mecht der vill, ein räudiges Schaf steckt viele andere an.
 
Schöff n., Schiff; Siebb. dasselbe Wort. — op t S. scheken, abführen, abschlägig bescheiden.
 
Schöffârt f., Schiffahrt.
 
Schôffâss n., faßartiger Behälter aus Roggenstroh mit Deckel.
 
Schöffbâm n., Schiffstange (auch Deibâm, Kuantbâm).
 
Schöffbauer m., Schiffbauer.
 
Schöffbroch m., Schiffbruch.
 
Schöffel f., 1. Gleitbahn; 2. Weberschiff (navette).

 

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