WLM Wörterbuch der Luxemburgischen Mundart
 
Schottel bis Schreifpobeier (Bd. 1, Sp. 397 bis 398)
 
Schottel,  f.
Schottellop,  f.
Schötter
Schöttermarjal
Schottesch,  f.
Schottlop,  f.
Schotz,  (pl.  Schötz)  m.
Schötz,  m.
schötzech,  av.
Schötzel,  m.
schotzen,  v. imp.
schotzmôss,  av.
Schôw,  f.
Schrack,  m.
schräkebênches,  av.
schrampen,  vn.
Schraz,  f.
schrazen,  va.
Schrapp,  f.
schrappen,  va.
Schrappert,  m.
Schrappang,  m.
Schrâssech
Schrauf,  f.
Schrauftack,  m.
Schraufzweng,  f.
Schrauwegak,  m.
Schrauwemudder,  f.
schrauwen,  va.
Schrauwenzeⁱer,  m.
Schrauweschlössel,  m.
schreⁱ,  a.
Schrècken,  m.
schrècklech,  a.
Schrèckschoss,  m.
schreⁱen,  va.
schrèffen,  va.
Schrèffkapp,  m.
Schreider,  m.
Schreifdösch,  m.
Schreifféler,  m.
Schreifpobeier,  m.
Schrein,  m.
Schreiner,  m.
Schreinerârbecht,  f.
Schreinerei,  f.
schreineren,  van.
Schreinergehöz,  n.
schreiwen,  va.
Schreiwer,  m.
Schreiwerei,  f.
Schreiwerlon,  m.
Schreiwes,  n.
Schrek,  m.
schreken,  vn.
schreⁱlech,  a.
schreⁱmen,  va.
Schreⁱmôss,  f.
Schreng,  m.
Schrenger,  m.
Schreⁱp,  f.
schreⁱpech,  a.
schreⁱpen,  va.
schrimmen,  va.
Schrô,  f.
schrô,  a.
Schrôdâsch,  m.
schrôden,  va.
schroden,  va.
schrôden,  va.
Schrôder,  m.
Schrôderborscht,  f.
Schrodmⁱel,  n.
Schröft,  f.
Schröftgeleⁱerten,  m.
Schröftgeⁱsser,  m.
schröftlech,  a.
Schröfttek,  n.
Schrôm,  m.
Schrompel,  f.
schrompelen,  vn.
schrompelech,  a.
schrompen,  vn.
Schrôt,  f.
Schrot,  f.
Schrotkaul,  f.
Schrôtkaul,  f.
Schrotmèsser,  n.
Schrotmillen,  f.
Schrott,  n.
Schrött,  m.
Schrubbel,  m.
Schrubhuwel,  m.
Schrumm,  f.
schrummen,  va.
schruppen,  van.
Schruppert,  m.
schrupsen,  vn.
Schrutt,  m.
Schtafu,  m.
Schottel f., Schüssel (Vianden).
 
Schottellop f., leinener Lappen, um das Geschirr mit Wasser abzuspülen.
 
Schötter(l), Schüttringen (Dorf); auch Familienname.
 
Schöttermarjal(l), Flurname bei Weimerskirch.
 
Schottesch f., Schottisch (Tanz).
 
Schottlop f., leinener Milchsieb.
 
Schotz (pl. Schötz) m., 1. Schuß; 2. Wurf; 3. Schluck; 4. Schößling. — ên zum Sch. kreⁱen, die günstige Gelegenheit finden, um j. zur Rede zu stellen. — kê Sch. Polver wⁱert sin, keinen Schuß Pulver wert sein.
 
Schötz m., Schütze.
 
schötzech av., geschwinde (eig. schüssig); E. schoetzig.
 
Schötzel m., Schleusentor.
 
schotzen v.imp. vorwärts gehen. — meng Ârbecht wöt net s., meine Arbeit geht nicht recht vorwärts.
 
schotzmôss av., gerade recht.
 
Schôw f., Motte (Sauer).[Bd. 1, S. 397b]
 
Schrack m., Schritt; s. Schrek. — e klènge (grosse) Sch. hun, kleine (große) Schritte machen.
 
schräkebênches av., rittlings.
 
schrampen vn. schrumpfen; Siebb. beschrampen, zusammengeschrumpft.
 
Schraz f., Prellerei; ma. schranz.
 
schrazen va., prellen.
 
Schrapp f., 1. Schabeisen; 2. Wucherer.
 
schrappen va., 1. schaben; celt. und engl. scrap; 2. auf unehrliche Weise sammeln, z. B. ein Vermögen; E. schrappen, mnd. u. wf. schrapen, kratzen.
 
Schrappert und Schrappang m., Wucherer.
 
Schrâssech(l), Schrassig (Dorf).
 
Schrauf f., 1. Schraube; Siebb. dasselbe Wort; mnd. schruve; 2. Blutrinne. — 't ass èng S. bei em lass, er ist nicht recht bei Trost.
 
Schrauftack m., Schraubstock.
 
Schraufzweng f., Schraubenzwinge.
 
Schrauwegak m., Schraubengang.
 
Schrauwemudder f., Schraubenmutter.
 
schrauwen va., schrauben.
 
Schrauwenzeⁱer m., Schraubenzieher.
 
Schrauweschlössel m., Schraubenschlüssel.
 
schreⁱ a., schräg.
 
Schrècken m., Schrecken.
 
schrècklech a., schrecklich.
 
Schrèckschoss m., Schreckschuß.
 
schreⁱen va., schräg machen.
 
schrèffen va., schröpfen; mhd. schrepfen, vgl. dazu schrappen.
 
Schrèffkapp m., Schröpfkopf.
 
Schreider m., gemeine Spitzmaus, s. Schⁱer.[Bd. 1, S. 398a]
 
Schreifdösch m., Schreibpult.
 
Schreifféler m., Schreibfehler.
 
Schreifpobeier m., Schreibpapier; Siebb. Schreifpupeier.

 

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